Parodontologie

Es gibt zwei Stadien bei Erkrankungen des Zahnhalteapparates:
Gingivitis:
Hier handelt es sich um das frühste Stadium einer Zahnfleischerkrankung, eine Entzündung des Zahnfleisches aufgrund der Plaqueauflagerung am Zahnfleischsaum. Wird die Plaque nicht durch tägliches Putzen und Verwenden von Zahnseide entfernt, produziert sie Toxine (Giftstoffe), die das Gewebe des Zahnfleisches angreifen und so zu einer Zahnfleischentzündung führen können. Möglicherweise treten während des Putzens und Reinigens der Zähne mit Zahnseide Blutungen auf. In diesem frühen Stadium einer Zahnfleischerkrankung kann der Schaden behoben werden, da der Knochen und das Bindegewebe, die den Zahn im Kieferknochen verankern, noch nicht betroffen sind.
Parodontitis:
In diesem Stadium sind der den Zahn stützende Knochen und das Gewebe irreversibel geschädigt. Ihr Zahnfleisch bildet dann Taschen unterhalb des Zahnfleischsaums, in die Plaquebakterien weiter vordringen können. Eine professionelle mechanische Parodontitisbehandlung (Scaling und Wurzelglätten) gegebenenfalls unterstützt durch eine Behandlung mit Antibiotika, sowie eine gezielt verbesserte Pflege zu Hause helfen üblicherweise, weiteren Schaden zu vermeiden. Gegebenenfalls müssen auch parodontalchirurgische Eingriffe erfolgen, um die betroffenen Zahnfleischbereiche hygienefähig zu gestalten, damit sich die Entzündung zurückbilden kann. Wird eine Parodontitis nicht rechtzeitig diagnostiziert, oder eine entsprechende Behandlung nicht eingeleitet, kann der Kieferknochen und das übrige Zahnhaltegewebe so weit aufgelöst werden, dass sich die Zähne lockern und wandern. Dies kann Auswirkungen auf Ihre Bissstellung haben und, wenn die Zähne nicht durch eine wirkungsvolle Behandlung gerettet werden, können sie ausfallen oder müssen möglicherweise gezogen werden.

Kontakt

Dr. Kirch & Kollegen

Körnerstr. 49a | 51643 Gummersbach

Tel.: 0 22 61/2 49 01



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