Das gesunde Gebiss

Scheinbar zahnlos kommen wir auf die Welt, im Kiefer aber schlummern bereits die Milchzähne. Ab dem 6. Monat machen sich die ersten bemerkbar.
Mit zweieinhalb Jahren hat das Kind dann 20 Milchzähne. Zwischen dem fünften und 13. Lebensjahr bahnen sich die im Kiefer angelegten bleibenden Zähne ihren Weg und ersetzen allmählich die Milchzähne. Das Dauergebiss eines jungen Erwachsenen besteht dann aus 28 Zähnen, acht mehr als das Milchgebiss hatte.
Pro Kiefer sind es vier Schneidezähne, zwei Eckzähne, vier Backenzähne und vier Mahlzähne. Normalerweise kommen bis zum 24. Lebensjahr noch pro Kiefer die zwei Weisheitszähne ganz hinten hinzu, so dass das komplette Dauergebiss aus 32 Zähnen besteht. Oft fehlen aber Weisheitszähne völlig oder brechen gar nicht durch.
Dass man mit den Zähnen so kraftvoll zubeißen kann, liegt nicht nur an der kräftigen Kaumuskulatur, sondern auch am ausgeklügelten Aufbau unserer Zähne: Die Zahnkrone ist außen vom Zahnschmelz überzogen. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz unseres Körpers und besteht vor allem aus Kalzium und Phosphat, also nicht lebenden Substanzen.
Unter dem Zahnschmelz liegt das weniger harte Zahnbein oder Dentin, das normalem Knochengewebe ähnelt. Dentin besteht aus einer faserigen, verkalkten Grundsubstanz vor allem aus Mineralien, Proteinen und Wasser.
Unter dem Dentin liegt die Pulpa oder das Zahnmark, in das der Zahnnerv mündet. Bis hierher reichen neben den feinen Nerven auch Blutgefäße. Es ist lebendes, also schmerzempfindliches Gewebe.
Zahnzement das ist hartes Bindegewebe, überzieht als äußerste Schicht die Zahnwurzel. Und eine Faserschicht, Wurzelhaut genannt, hält den Zahn schließlich am Kieferknochen fest. Das Zahnfleisch umgibt den Zahnhals zwischen Krone und Wurzel.
So sind unsere Zähne optimal dafür konstruiert, die Nahrung für den langen Verdauungsweg gut zu zerkleinern.

Kontakt

Dr. Kirch & Kollegen

Körnerstr. 49a | 51643 Gummersbach

Tel.: 0 22 61/2 49 01



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